Wenn Angst krank macht ...
Von alltäglichen Ängsten bis zu Angst- und Zwangsstörungen & deren Therapie

State of the Art - Workshop: Theorie, Selbsterfahrung, Supervision, Klinik, Forschung

Symbolfoto

redball.gif - 0,37 K Erscheinungsformen und Wege der Angst: Furcht, Befürchtungen, Sorgen, Schrecken, Entsetzen, akute Angst, Panik, Feigheit, Verzagtheit, Depression, Trennungsängste, Angstlust, Angst vor der Angst, nicht bewusste Angst, zwanghaftes Denken und Verhalten, ...

redball.gif - 0,37 K Gestörtes Angsterleben versus "normale" Sorgen und Befürchtungen; Angst und Aggression; Angst und Kontrolle.

redball.gif - 0,37 K Angststörungen in personzentrierter Perspektive: Phobien, Panikattacken, generalisierte Angststörungen, soziale Phobien, Flugangst, körperliche Angstsymptome, akute Belastungsstörung, posttraumatischer Stress; Zwänge: Zwangsgedanken, -impulse, -handlungen, Wiederholungszwänge, Zwangsrituale, Sammeln und Horten, ...

redball.gif - 0,37 K Angst als existenzielle Grundbefindlichkeit: Wie sich in den verschiedenen Formen der Angst die Person mitteilt.

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Peter F. Schmid


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21.-22. März 2020:
Samstag 13.00 - 21.00 h, Sonntag 13.00 – 17.00 h

 

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Praxis Peter F. Schmid: Wien 12., Koflergasse 4/26
Plan

 

redball.gif - 0,37 K Kosten

Frühzahlerpreis (bis 21. 12. 2019) 255 EUR,
Normalpreis 285 EUR für APG•IPS-Mitglieder
bzw. -AusbildungsteilnehmerInnen
und für das APG-Propädeutikum;
sonst Frühzahler 280 EUR, Normalpreis 310 EUR.

Bitte beachten Sie die Teilnahme- und Zahlungsbedingungen.

Angst ist eine zentrale Größe menschlichen und zwischenmenschlichen Erlebens. Sie spielt eine entscheidende Rolle bei der Entstehung und Überwindung von Störungen im psychischen und sozialen Bereich. Ihr Verständnis bildet eine wesentliche Grundlage für psychosoziale Interventionen. Thema dieses Workshops sind Phänomenologie, Genese, Psychopathologie und Therapie der Menschen, die unter Ängsten und Zwängen leiden. Dazu ist es notwendig, das Phänomen Angst grundsätzlich zu verstehen.

Wie kann hier Heilung durch Begegnung geschehen? Wie kann gerade bei Angst das Selbstwertgefühl gefördert werden und dem introjizierten Mangel an bedingungsfreier Wertschätzung — der Quelle jedweder Psychopathologie — entgegengetreten werden?

Anhand von Fallbeispielen und eigenen Erfahrungen suchen wir in der respektvollen Atmosphäre einer personzentrierten Gruppe einen Zugang, der besseres Sich-selbst-Verstehen ebenso ermöglicht wie förderliche Beziehungsgestaltung bei Angst- und Zwangsstörungen und diskutieren die Möglichkeiten von Psychotherapie aus personzentrierter Perspektive.
 

redball.gif - 0,37 K Anrechenbarkeit
    
16 Stunden bzw. Arbeitseinheiten

für alle Aus-, Fort- und Weiterbildungen des IPS der APG
Selbsterfahrung/Persönlichkeitsentwicklung, Supervision und/oder Theorie [Fachspezifikum: AO 2013: b/c/d; frühere AO 1.(a), 2.(b) oder 3.(b) Wahlpflicht]

für alle Aufnahmeverfahren & in bestimmten Fällen als Entscheidungsseminar für das Fachspezifikum
Selbsterfahrung/Persönlichkeitsentwicklung

für das Propädeutikum
16 Stunden Selbsterfahrung oder Praktikumssupervision

für Fort- und Weiterbildung

für alle Aus- und Weiterbildungen, die den Nachweis durch einen eingetragenen Psychotherapeuten (mit Zusatzbezeichnung) verlangen

redball.gif - 0,37 K Hinweis

Das Seminar wird auch zur Fortbildung für PsychotherapeutInnen, BeraterInnen und SupervisorInnen empfohlen.

Fort- und Weiterbildungsveranstaltung im Sinne des Psychotherapiegesetzes und der Fort- und Weiterbildungsrichtlinien des Bundesministeriums (Fortbildungsverpflich-tung).

Literatur (Auswahl)

FINKE, JOBST (1995), Die Angststörung (Angstneurose), in: Schmidtchen, Stefan / Speierer, Gert–Walter / Linster, Hans (Hg.), Die Entwicklung der Person und ihre Störung, Bd. 2: Theorien und Ergebnisse zur Grundlegung einer klientenzentrierten Krankheitslehre, Köln (GwG) 1995, 29–40
HASSEBROEK, BARBARA (1997), Generalisierte Angststörung, in: Eckert, Jochen / Höger, Diether / Linster, Hans–Wolfgang (Hg.), Praxis der Gesprächspsychotherapie. Störungsbezogene Falldarstellungen, Stuttgart (Kohlhammer) 1997, 91–103
KIERKEGAARD, SØREN (1844), Der Begriff Angst, Frankfurt/M. (Syndikat) 1984 = eva Taschenbuch 21; orig.: Begrebed angest, Kopenhagen 1844; auch: Taschenbuch München (dtv) 1988; auch: Taschenbuch Stuttgart (Reclam) 1992
Teusch, Ludwig (2002), Personzentrierte Angstforschung. Störungsbezogenes Vorgehen und Ergebnisse, in: PERSON 2 (2002) 55-59
TEUSCH, LUDWIG / DEGENER, THOMAS (1990), Die gesprächspsychotherapeutische Behandlung von Angstkranken in einem mehrdimensionalen Behandlungskonzept — ein Erfahrungsbericht, in: Meyer–Cording, Gisela / Speierer, Gert–W. (Hg.), Gesundheit und Krankheit. Theorie und Praxis der klientenzentrierten Gesprächspsychotherapie heute, Köln (GwG) 1990, 148–162
TEUSCH, LUDWIG / FINKE, JOBST (1999), Gesprächspsychotherapie bei Angststörungen: Grundlagen, Therapie, Ergebnisse, in: GPB 4 (1999) 241–254
TEUSCH, LUDWIG / JOBST, FINKE (2007), Gesprächspsychotherapie bei Angststörungen, in: Kriz, Jürgen / Slunecko, Thomas (Hg.), Gesprächspsychotherapie. Die therapeutische Vielfalt des personzentrierten Ansatzes, Wien (UTB, Facultas) 2007, 248-254
MAY, ROLLO (1950). The meaning of anxiety. New York: Ronald Press Co.; dt.: Antwort auf die Angst. Leben mit einer verdrängten Dimension, 1984
VOIGT, ANKE / WEIDERER, MONIKA / SPEIERER, GERT–WALTER (1997), Zwangsstörung, in: Eckert, Jochen / Höger, Diether / Linster, Hans–Wolfgang (Hg.), Praxis der Gesprächspsychotherapie. Störungsbezogene Falldarstellungen, Stuttgart (Kohlhammer) 1997, 131–148
TEUSCH, LUDWIG / FINKE, JOBST (2008), Personzentrierte Psychotherapie bei Personen mit Zwangsstörungen; in: Tuczai, Monika et al. (Hg.), Offenheit & Vielfalt. Personzentrierte Psychotherapie: Grundlagen - Ansätze - Anwendungen, Wien (Krammer) 2008, 259-274
FINKE, JOBST (1994), Empathie und Interaktion. Methodik und Praxis der Gesprächspsychotherapie, Stuttgart (Thieme) 1994; 2. Aufl. 2003
SWILDENS , HANS , Prozessorientierte Gesprächspsychotherapie. Einführung in eine differentielle Anwendung des klientenzentrierten Ansatzes bei der Behandlung psychischer Erkrankungen, Köln (GwG) 1991
SCHMID, PETER F. (2006), Von der Kunst, sich recht zu ängstigen. Angst aus anthropologischer und praktisch-theologischer Perspektive, in: Diakonia 6 (2007) 386-393; auch: http://members.kabsi.at/pfs0/paper-angst.pdf

SCHMID, PETER F. (2012)(, On the art of being anxious in the right way. Person-centered, existential and dialogoical perspectives. http://pfs-online.at/1/papers/paper-anxiety-.pdf

redball.gif - 0,37 K Anmeldung                                                                          
 

am einfachsten online mit diesem Formular.

mit formloser E-Mail an registration@pfs-online.at.

telefonisch +43 699 81513190
Auch Anrufbeantworter (bitte keine SMS).

mit der Post an Praxis Peter F. Schmid, 1120 Wien, Koflergasse 4.
Bitte geben Sie an, für welche Veranstaltung(en) Sie sich anmelden wollen, Ihren Namen, Ihre Adresse, Mailadresse und Telefonnummer.

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