BRETTERHAUS

Publikumsreaktionen
zum OPEN AIR EVENT im Weltkulturerbe STIFT MELK

  • Ein wirklich sehr, sehr interessanter und packender Theaterabend, den Sie uns Zuschauern geschenkt haben. Das war ganz großes Theater! Alle (Beteiligte und Zuschauer) können stolz sein, Teil davon gewesen zu sein.
    Es war einzigartig, sensationell. So etwas gibt es sonst nicht. Kompliment an das ganze Ensemble.
    Ganz großartig die Logistik und die Inszenierung, ebenso die Darstellung mit den vielfältigen Interpretationen und Szenen und der Situierung in dem herrlichen Ambiente. Die ohnehin vorhandene Komplexität habt ihr durch die Flexibilität bezgl. des Wetters noch überhöht. Das hat mich ungemein beeindruckt. Das Stück: Wirklich sehenswert, tiefgründig, philosophisch und dabei mit Komik und Leichtigkeit. Sehr eindrucksvoll die Religionenvorstellung.
    Großartig die darstellerische Qualität: Faust war enorm stark. Mephisto: stark präsent, schauspielerisch, als Sänger und Musiker. Er hat mit einer Leichtigkeit unglaubliche Textmengen gebracht. Auch das Ensemble war sehr stark.
    Nicht nur die Schauspieler waren so toll, vor allem die Leute im Hintergrund. Das wissen wir Zuschauer oft nicht, was das für eine sensationelle Leistung ist. Die haben ja Unglaubliches geleistet, weil nie klar war, wo weiter gespielt wird wegen des Wetters.
    Ich bewundere Eure Flexibilität (der Schauspieler wie der Leute im Hintergrund) bei dem Wetter und den Umständen. Das ist eine sensationelle Leistung. Das hat mich beeindruckt. Der Spielort ist natürlich einzigartig. Ihr könnt stolz sein.
    Das ist Theater, von einem solchen Engagement getragen, wie es nur durch die große Spielfreude der Beteiligten möglich ist. Eine unglaubliche Energie ist da herübergekommen. Diese Spielfreude ist durch nichts zu ersetzen. Das ist etwas, das die Zuschauer so anspricht. Das kann kein Profitheater.
    Schade, dass das von der Presse nicht wahrgenommen wird.
    Warum spielt Ihr nicht mehr Vorstellungen? Es muss dem Publikum Gelegenheit geboten werde, das zu sehen. Ich würde auch vorschlagen, es in 2 Teilen an 2 auf-einanderfolgenden Tagen zu spielen. Dann hätte man noch mehr davon. Wie bei der Stein-Inszenierung von Faust. Wenn es nur 500 Leute sehen können, ist das schade, dass das so eine exklusive Kammerspielproduktion wird. Da hätte man noch mehr davon und könnte sich besser konzentrieren, obwohl die Auflockerung mit Essen etc. keine Länge aufkommen ließ.
  • Die neuen Szenen waren sehr interessant. Der Faust hat mir sehr gut gefallen, der hat sich extrem gesteigert. Die vielen Kostüme vom Mephisto sind super. Die Todsünden bei dem Feuer waren richtig cool. Eure Energie hat man gespürt, und das war irrsinnig leiwand.
  • Ein intelligentes, kurzweiliges und originelles Werk mit einem gerüttelt Maß an Tiefe und Kritik, gespielt von einem hervorragenden und überaus inspirierten Ensemble! Wir waren vom Gebotenen uneingeschränkt begeistert und freuen uns darauf, im nächsten Jahr eine erneut erweiterte Fassung dieser einzigartigen Dichtung zu genießen.
  • Gut gefallen haben uns die äußerst wirklichkeitsnahe Politiker-Persiflage und die Szenen in der Hölle.
    Trotz des seriösen Themas ist der Humor nie zu kurz gekommen. Beeindruckend die hohe Professionalität von Laienschauspielern, die abwechslungsreiche und kreative Inszenierung, die Aufführung an vielen verschiedenen Orten, die tolle Kulisse rund um Melk.
    Die Szenen, die mir besonders in Erinnerung geblieben sind, haben allesamt mit Stimmungen, Allegorien zu tun, z.B. die Höllenszene, die Walpurgisnacht, die Todsünden, die Weltreligionen – wohl hauptsächlich, weil mich die dramatische Umsetzung sehr interessiert.
    Ein tolles Theatererlebnis, das ich jedem weiterempfehlen werde. Gratuliere zu dem Stück und den engagierten Darstellern!
  • Gratuliere zu dem Gesamtstück, das Goethe um nichts nachsteht. Keine Minute zu lang! Ich entnehme dem Szenenführer und Programmheft, dass einzelne Szenen gestrichen wurden. Schade.
  • War ein einmaliges Erlebnis für uns. Danke für das großartige Schauspiel, die schier unermesslichen Bemühungen und die phänomenale Arbeit, die ihr da geleistet habt.
    Großes Theater!!
  • Die Inszenierung als Stationentheater hat mich beeindruckt und war toporganisiert.
  • Die Szene der Darstellung der Weltreligionen, den Gang entlangwandernd, empfand ich beinah als gruselig interaktiv und ich hatte kurz das Gefühl ein Teil der Geschich¬te zu sein. In diesem Moment war es für mich so ganzheitlich erleb- und einfühlbar, wie die ungestillten Sehnsüchte nach wirklicher Begegnung verschiedene Menschen verschiedene Wege danach suchen und gehen lässt und ich hab nach dem Stück glaub ich, zumindest mehr verstanden als vorher. Einfach erkenntnisreich. Tolle schauspielerische Leistungen, vor allem der Hauptprotagonisten.
  • Ich frage mich, wie dieses Stück mit Frau Dr.in Faust laufen und wirken würde, weiblich geprägte Selbstfindung. Vielen Dank für dieses Erlebnis, das für mich mein ganzes Wochenende geprägt und neue familiäre Beziehungsqualität ermöglicht hat.
  • Danke, es war eine tolle Aufführung. Besonders gefallen hat mir die Szene mit dem Kandidaten für eine Ausbildung in Psychiatrie. Das mag damit zu tun haben, dass ich seit Anfang 2004 Insassen in Gefängnissen im Maßnahmenvollzug besuche und erlebe, was Psychiatrie auch heute an Macht bedeutet und wie schlimm sie sich auswirkt, z.B. auch die Gutachter (eine Ausnahme sind einzelne die von auswärts zugekauft sind und in der Einzeltherapie eingesetzt sind und wirklich zuweilen sehr hilfreich sind, wirklich nur für den Einzelnen da sein können, so die Anhaltung nicht so lange dauert, dass alles wieder kaputt gemacht wird.)
    Identifizieren konnte ich mich durchaus mit den Inhalten der "Politischen Welten“. Außerordentlich gut gefallen hat mir die Darstellung der "Spirituellen Welten", die Begegnung mit den einzelnen Religionen - die Schlussaussage von Dr. Faust nach der Kaliszene.
  • Insgesamt großartig - die beiden Hauptdarsteller, aber der Einsatz wirklich aller, welche Leistung – so viele Schauplätze, so oftmaliges Umziehen – ein Gemeinschaftswerk, wie es selten erlebbar ist. Welches Ausmaß auch an Vorbereitung!
    Diese Faust-Inszenierung war wirklich hervorragend, sowohl in schauspielerischer, gesanglicher und auch tänzerischer Hinsicht! Alle Akteure, sowohl in den Hauptrollen als auch in den Nebenrollen, haben ihr Bestes gegeben und den begeisterten Applaus des Publikums wirklich verdient!
    Besonders gut gefallen hat uns die auf Religion und Politik treffend gemünzte fein- und tiefsinnige Satire, - sehr ausdrucksstark die „Höllenszenen“ im Gewölbekeller, die besser als die „Sündenlehre der Kirche“ den Menschen vor Augen führen, wie sehr sie sich mit dem extremen Ausleben von „Hauptsünden“, wie Gier, Neid und Hass… letztendlich selber schaden.
    Wenn es etwas zu kritisieren gäbe, dann das ziemlich miese Wetter, aber darüber haben Sie (leider) nicht Regie führen können.
    Spaß beiseite, jedenfalls: die Flexibilität und das Zusammenspiel auch bei den wetterbedingten Szenenortswechseln war beachtlich, auch in technischer Hinsicht! Insgesamt war auch die Beleuchtungs- und tontechnische Regie super!
    In einer Zeit, wo die Menschen die philosophischen Fragen über „Gut und Böse“ zunehmend beschäftigen, hat dieses Stück FAUST III gute Einblicke und Einsichten vermittelt und wir sind sehr froh, es gesehen zu haben.
  • Die Peripatetik und Überlegungen quer durch die Zeit(en) – zum Beispiel von Friedrich Nietzsche oder von Sören Kierkegaard – wie Denken durch Umherwandern und körperliche Bewegung möglicherweise beeinflusst wird, ist seit der Antike (seit Aristoteles) bekannt. Ihr habt im wunderschönen Ambiente des Stifts Melk gewissermaßen das für mich neue "Theater der Peripatetik" kreiert. Der oftmalige Szenenwechsel (und die in Anbetracht des sch…lechten Wetters wohl immer wieder kurzfristig neu zu treffenden Entscheidungen, an welcher Spielstätte es weitergehen und wie die Requisiten dorthin gelangen soll[en]), hat Euch sicher viel Stress beschert, von dem Ihr uns, das Publikum, aber wenig merken ließt. Wir mussten, außer tiefgründige Gedanken im Hinblick auf das Stück zu wälzen, höchstens überlegen, ob wir beim Gang zur jeweils nächsten Spielstätte den Regenschirm aufspannen sollen oder nicht...
    Ihr habt das großartig gemacht! Eure Spielfreude war immer spürbar, und wir folgten Euch gern! Im "Zukunftslaboratorium" erlebten ich und andere, die (fast) allen bisherigen Aufführungen beigewohnt haben, mit einer Mischung aus Erheiterung und Grusel die gesellschaftspolitische Relevanz von homo superior, robo sapiens etc. Wechsel, Veränderung und neue Themen gab (gibt) es aber nicht nur bei den Spielszenen; wir alle - Schauspieler und Zuseher - befinden uns aufgrund innerer Prozesse und äußerer Ereignisse ja stets im Wechsel immer wieder veränderter Lebenssituationen, die unseren Blickwinkel verändern und die wir nicht immer gleich, aber möglicherweise irgendwann begreifen. - Vielleicht ist es so, wie T. S. Eliott es beschreibt: "Am Ende unserer Suche werden wir wieder da stehen, wo wir anfingen, und wir werden den Ort zum ersten Mal sehen.“
  • Ein tolles Stück. Der örtliche Wechsel bei den Szenen (drinnen – draußen), sitzen, gehen, mittendrinnen stehen, war für mich besonders angenehm.
  • Besonders gut gefallen haben mir die Szenen mit den sehr stark aktuellen Bezügen (z.B. Faust als FAUSTON-Vermarkter, Faust als politischer „Weltenführer“, aber auch die Szene mit dem neuen Teufelspakt.
  • Alle, mit denen ich nach dem Stück gesprochen habe, waren noch einigermaßen aufgewühlt und beeindruckt, und ziemlich wissbegierig und aufgekratzter Stimmung. Sie hatten das Gefühl etwas Überwältigendes gesehen zu haben. Im Gegensatz zu dem sonst in NÖ angebotenen Sommertheater waren sie beruhigt, diesen Faust gesehen zu haben und haben es ganz und gar nicht bereut, gekommen zu sein.
    Ob das vortrefflich gewählte Ambiente, die Vielfalt der Aufführungsorte die nie Langeweile oder Ermüdung aufkommen ließ, die grandiose Darbietung der Schauspieler, die durch die Länge des Stückes, Wetter bedingte Unterbrechungen, Koordination sicher sehr gefordert sind/waren.
    Das Verweben von Faust ursprünglich mit neuen Aspekten und Einflechtungen, dem teilweisen Versetzen in die Gegenwart (was ich sonst eher nicht sehr schätze) ist Ihnen aus meiner Sicht absolut gelungen.
    Die Pausen mit Tee, Kaffee und Kuchen bzw. dem geschmacklich vortrefflichen Abendessen ist für den „Nutzer“ eine lukullische, willkommene Unterbrechung die nicht störend wirkt, sondern macht eher eine positive Neuaufnahme möglich.
    In Summe ein absolut gelungene Darbietung! Meinen Glückwunsch dazu!
  • Jeder Satz und jedes Wort hatte einen Lebenssinn.
  • wieder mal grenzgenial :-) :-) :-)
  • Ich liebe Sprache, Dichtung und Theater und die Aufführungen waren wieder super für mich. Die Form der Dichtung und Sprachwahl ist teilweise unglaublich. Da ist Wortwitz mit höchster Intensität gepaart. Das braucht sich vor niemandem zu verstecken. Huat a, i steh mirs drauf.
    Ich bin zwar kein Theatergroßkenner, sondern kenn nur das Landestheater in Linz ganz gut, aber die Qualität der Aufführung und der Schauspieler verblüffen mich auch jedes Mal wieder.
    Sehr gut waren für mich auch die Pausen dazwischen, fürs Essen, - da konnte ich mich immer etwas vor der Intensität erholen. Ich werde müde, wenn ich mich lange konzentriere und daher waren mir die Pausen dazwischen sehr recht. Sehr fein war aber dann schon bei schönerem Wetter draußen im Park die Aufführung.
    Da habe ich super intensiv und herrlich gespielt empfunden, speziell den Circus Infernalis mit der Parade der Laster. Auch die Abfolge der unterschiedlichen spirituellen Welten hat sich da, vielleicht durch die Bewegung besser bei mir eingefügt. Super haben mir auch die neuen Szenen mit der Wahlparty der F gefallen und dann überhaupt das Problem, die Weltherrschaft mit seinen Werten anstreben zu wollen und die sich dann zwangsläufig ergebenden Probleme des zwingenden Machtkampfes um diese.
  • Das Stück ist nicht um 22 Uhr aus – sondern dauert auch noch in die nächsten Tage hinein. Damit meine ich, dass wir auch noch am nächsten Tag viel über das Stück gesprochen haben.
    Die Location war beeindruckend, und besonders die Spielstätten im Garten des Stiftes haben Entwicklung, Veränderung und die Vielfältigkeit des Lebens widergespiegelt. Mutig auch von den verantwortlichen Personen des Stifts Melk, dass sie es zulassen, so ein Stück in ihrem Refugium aufzuführen.
    Themen. die mich angesprochen haben: die Suche nach dem Sinn des Lebens, die Entwicklung des Faust; was ist denn wirklich wichtig für uns, was bewegt uns und was gibt uns Sinn (Religion, Politik, Liebe)?, Spiritualität, die Musik, der Garten des Stifts. Und am Ende das „normale Leben“
  • Besonders sind mir in Erinnerung geblieben: Die innere Welt und die Welt als Hölle (besonders die Beziehungsgeschichte), der Circus Infernalis – die Parade der Laster (kommt mir sehr bekannt vor), die Spirituellen Welten (in Verbindung mit dem Sonnenuntergang und der Abendstimmung).
    Am Ende – Fausts Sohn stellt die Fragen – und der Kreislauf geht wieder los. Zu guter Letzt - Abgesehen von der Leistung der Schauspieler – wie kann man sich so viel Text merken? - hat mich nach der Vorstellung beeindruckt, welche Freude und Begeisterung alle Mitwirkenden ausgestrahlt haben. Ich bin mir sicher, dass niemand mitspielt, um hier Tausende von Euros zu verdienen, sondern dass die Freude am Tun, am Sein und an der Sache eine große Rolle spielt. Das Lächeln, die Freude und die gleichzeitige Erschöpfung haben mir sehr viel Positives mit auf den Weg gegeben. Vielen Dank an die Schauspieler nochmals an dieser Stelle!
  • Eine brillante Idee - die Reise Fausts in die innere Welt; sehr gutes Casting der beiden Hauptfiguren; exzellente Maske für Mephisto; schlechte Akustik im großen Saal, hervorragend im Keller, auch auf den Gängen gut. Die Melker Kulisse ist (wäre) ideal, bei Schönwetter. Insgesamt ein Glückwunsch und vielen Dank.
  • Ein interessantes, gescheites, zeitgemäßes und amüsantes Stück. Die abwechslungsreichen Spielorte im Stiftsgarten und Keller und vor allem die großartigen Leistungen aller Schauspieler, besonders hervorragend Mephisto, Faust und Zeremonienmeister waren fulminant. Die Begleitung durch die Schauspieler zu den einzelnen Aufführungsplätzen war sehr anregend und unterhaltsam.
    Szenen, die mir besonders in Erinnerung geblieben sind: der Prolog, die Projizierung Mephistos auf eine Leinwand während des Dialogs mit Faust. Der Zeremonien¬meister auf der südlichen Rampe, der zunächst mit extrem lang herabfallendem Umhang verdeckt war. Ein beeindruckender Effekt. Kostüme und Masken waren hervorragend, auch technisch und organisatorisch hat alles bestens geklappt. Ich wünsche mir, dass Faust III 2015 erneut im Stift Melk aufgeführt wird. Hätte ich am Sonntag nicht schon einen Termin gehabt, hätte ich mir das Stück noch einmal angeschaut.
    Jause und Essen waren auch sehr gut. Vielen Dank an das gesamte Bretterhaus - Team!
  • Ich war ja von Faust III in Wien schon so beeindruckt, richtig bewegt! Und jetzt das war „der Hammer“ ..In so einer schönen Umgebung, auf verschiedenen Bühnen dieses wundervolle Werk aufzuführen. Ein großes LOB an Mephisto und Faust die haben ihren sooooo großen Part soooo meisterhaft gespielt und natürlich auch alle anderen. Das musikalische und tänzerische dazu - einfach perfekt.
  • Ich kannte das Stück Faust III von Peter Schmid nicht. Ich bin begeistert, wie das Stück das Thema und die Ideen von Goethes Original (Faust I und II) aufgreift und weiterentwickelt.
    Die schauspielerischen Leistungen der beiden Hauptdarsteller Andy Freund als Mephisto und Martin Fröhlich als Faust sind beeindruckend
    . In besonders guter Erinnerung ist mir auch noch die tolle schauspielerischer Leistung von Marian Momen geblieben, insbesondere auch die in sich ruhende Stimme und die klare, dennoch natürliche Aussprache.
    Es war ein außerordentlich schöner, belebender Theaterabend. Eine Gratulation dem gesamten Ensemble! Vielen Dank.
  • Es war uns ein großes Fest, die Aufführung in Melk mitzuerleben.
  • Es war ein spannendes Spektakel im besten Sinne mit vielen Anstößen zum Nachdenken. Auch diese Freunde und Bekannte die heuer erstmals dabei waren, waren begeistert und freuen sich auf ein "da capo" (-> die Fangemeinde wird größer)! Beim Auseinandergehen sagten sie "da müssen wir uns noch über das Stück eingehend unterhalten". Also: Faust III wirkt und ist nicht nur auf einen Nachmittag und Abend beschränkt!
    U.a. hat mir die neue Szene im Gebirge gut gefallen. Ob ich mit meinen Bekannten bei unserer Nachlese die Begegnung mit der Braut entschlüsseln werde können, weiß ich noch nicht. Danke dem gesamten FAUST III Team für den schönen Tag!
  • Herzliche Gratulation zu der überaus gelungenen Produktion von Faust III! Ein kraftvolles Ereignis, voller nachvollziehbarer Lebensweisheiten! Dass der Autor Spezialist für Psychotherapie ist, war deutlich spürbar, vermutlich ist er auch ein „Stones-Fan“ – sehr zu unserer Freude über die originelle Querverbindung. Auch war das Ambiente sehr gut gewählt, das wir trotz der Widrigkeiten des Wetters auch teilweise im Freien genießen durften (Dank an die Schauspieler, die durchgehalten hatten). Herzlichen Dank für diesen Kunstgenuss.
  • Wir hatten bei der Aufführung leider Pech mit dem Wetter, das hat aber an der Qualität des Nachmittags und Abends nichts geändert. Ihr habt an alles gedacht und alles war bestens vorbereitet.
    Ein großes Lob muss ich den beiden Hauptdarstellern ausdrücken. Es beeindruckt mich jedes Mal wie gut sie ihre Rolle spielen. Etwas habe ich vermisst, dass Mephisto dieses Mal nicht in der Mitte des Stückes vorübergehend aus seiner Rolle ausgestiegen ist. Diese Szene hat immer ein besonderes Naheverhältnis zum Hauptdarsteller gebracht und auch der Zuschauer war gefordert, sich neu in das Stück einzufinden. Seine eigene Situation war plötzlich unsicher: Ist das Stück jetzt zu Ende, was muss von seiner Seite passieren, dass Mephisto wieder weiterspielt.
    Die Szene mit der politischen Partei “F” und alle nachfolgenden Dialoge waren hervorragend und haben die Möglichkeiten der Verführung der Bürger/innen deutlich aufgezeigt. Der Monolog hätte nicht besser sein können. Und doch war in dieser Phase des Stückes durch die Einbringung unserer Wirklichkeit auch viel Nüchternheit eingekehrt. Eigentlich wollte ich dies gar nicht hören. Als Zuschauer wünscht man sich vielleicht etwas Imaginäreres, vielleicht auch um nicht selbst betroffen zu sein.
    Auch im Hintergrund funktioniert immer alles bestens. Ton und Beleuchtung sind immer bestens. Da müssen Profis am Werk sein. Das Ambiente von Stift Melk hat sich hervorragend als Rahmen für das Stück geeignet.
    Ich freue mich schon auf Faust V.
  • Wir haben sowohl die Aufführung in Schloss HOF als auch die in MELK besucht. Beide Darstellungen wurden hervorragend gespielt und wir waren davon begeistert.
    Vom Ambiente und der gezeigten ehrgeizigen Ambition im Sinne einer Kompaktheit der Thematik des Stückes hat uns aber die Aufführung in Melk besser gefallen. Schön ist jedenfalls, dass die Frage nach dem Sinn des Lebens und der damit verbundene ewige Kampf zwischen Gut und Böse vom Autor auch in die heutige Zeit versetzt wurde bzw. wird. Das Hinterfragen von Entscheidungen und von gesetzten Handlungen wird es immer geben, solange wir Menschen uns als Individuen verstehen und akzeptieren. Daraus abgeleitet kann es auch keine endgültigen Antworten, die für alle Menschen Gültigkeit haben, geben. Ob das allerdings schon wieder "die" Antwort ist, ist auch wieder zu hinterfragen. Nach dem Philosophen Paul Watzlawik macht sich jedenfalls jeder immer seine Wirklichkeit selbst.
    Die Episoden und die dann darin enthaltenen Abschnitte "die Welt als Hölle", "die Welt als Vorstellung" und die "Spirituellen Welten" haben uns am meisten beeindruckt, da sie besonders ausdrucksvoll und nachvollziehbar dargeboten wurden.
    Die Darstellung des leidenden Faust und des herausfordernden Teufels war bewundernswert und grandios gespielt. Großartig der Faust, der einen diesmal sehr ergriffen hat, und herrlich die ausgebaute Rolle des Masters of Ceremony und wie sie von ihm gespielt wurde.
    Die Gesamtleistung des Schauspielerteams war hervorragend und sehenswert. Allen ist wirklich zu gratulieren. Ein dickes Lob auch an die Tänzer und die Technik.
    Herrn Schmid ist sehr herzlich zu danken, dass es ihm gelungen ist, dieses große Thema aus FAUST 1 und auch aus FAUST 2 mit FAUST 3 in die heutige Zeit zu transponieren und damit neuerlich zum Nachdenken anzuregen.
    Wir freuen uns auf eine weiterhin tolle Theaterarbeit mit dem Bretterhaus.
    Den Faust bitte nochmal spielen!!!
  • Großartig! Wir haben schon mehrere Eurer Faust III-Events miterlebt, und das hoch spannende Stück wird immer interessanter und macht uns noch mehr Freude.
    Und es ist einfach so toll, dass wir es gleich nochmal sehen möchten.
    Das Ensemble ist großartig!!! Bravo!
    Ich gebe zu, dass ich mich mit manchen Aspekten des neuen Schlusses nicht gleich anfreunden konnte, aber nach einer Diskussion mit meiner Partnerin bin ich umso mehr fasziniert von dieser (und anderen) Weiterentwicklung(en).
    Auch das Timing, die Logistik und das Einplanen verschiedener Eventualitäten und Widrigkeiten (z.B. Wetter) ist wieder glänzend gelungen.
    Für uns sind die Faust III-Events stets tief berührende Erlebnisse, und allemal eine Reise wert (aus Altenmarkt im Pongau)
    Danke für dieses schöne Projekt!
  • … jedenfalls hat es im Anschluss zu einer sehr angeregten Nachbesprechung über alle möglichen Themen bis um 4 Uhr früh geführt. :-) Ich verneige mich und ziehe den Hut und freu mich wenn es in Zukunft wieder mehr auch ums Thema "was will das Weib?" geht.
    Danke für Ihr Werk.
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